
Der neue Arbeitsalltag im Treuhandwesen: Ein Blick in die Praxis mit KI
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09/03/2026Wenn Treuhänder:innen zu Datenexperten werden: KI als Beratungsbeschleuniger

Ein Beitrag von Luota AG
B&B Concept ist eine der ersten Treuhandfirmen, die ihrem Team datenschutzkonforme KI-Abfragen auf Kundendokumente mit dem AI Assistant von Luota ermöglicht – ohne Dokumente mit aufwendigen Zwischenschritten auf Drittplattformen wie ChatGPT hochladen zu müssen. Boris Blaser (Inhaber B&B Concept) gibt nun nach den ersten Wochen Auskunft, welche Erfolge erzielt werden konnten, wo die aktuellen Herausforderungen liegen, und was die Zukunft bringen wird.
Treuhänder:innen als Big Data Halter
«Einige unserer Kunden wären wohl überrascht, wieviel Information wir über sie besitzen» sagt Boris Blaser. Aus der Sicht von Boris waren Treuhänder schon immer Big Data Halter, konnten aus Zeit bzw. Effizienzgründen bisher aber nicht im erwarteten Umfang davon profitieren. «Oft haben wir neben der Führung von Kundemandaten schlichtweg zu wenig Zeit für pro-aktive Beratungen, um Kunden bei der Steuerung des Unternehmens mehr zu unterstützen.». B&B Concept hat als Pionier bereits 2017 mithilfe des M-Files ECM die Verarbeitung von Papier auf digital umgestellt. Auch die Stammdatenverwaltung und das Task Management werden über M-Files gemacht. Die Kommunikation mit Kunden erfolgt über das Luota Treuhand Kundenportal. Gleichzeitig wurden die Fähigkeiten von Abacus im Bereich der automatisierten Verbuchungen mit Electronic Banking voll ausgenützt. Boris stellt fest: «Diese 3 Massnahmen haben die Verarbeitung enorm viel effizienter gemacht über die letzten Jahre. Im Bereich der Beratung konnten wir bisher mit Tooleinsatz jedoch nur minimale Fortschritte erzielen.». Und genau hier liegt die Hoffnung in KI: Den digital verfügbaren Datenschatz effizient und zielbringend auszuwerten – Mit einem ChatGPT ähnlichen Interface direkt integriert im M-Files ECM.». Eine solche Funktion hat Luota im 2025 in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich erstellt.
Neuer Skill «Prompting»
Boris ist bewusst: «Wir stehen momentan ganz am Anfang mit der Nutzung von KI. Quantensprünge werden erst über die Zeit stattfinden, sobald autonome Agents verfügbar sind, welche Aufgaben von A-Z selber erledigen können.». Boris muss ehrlich zugeben, zu Beginn mit der KI Funktion leicht überfordert gewesen zu sein: «Fragen wie in Google zu stellen ist schlichtweg nicht zielführend, da viel zu generell. Man muss sich sehr genau überlegen, was man über den Kunden benötigt und von wo die Informationen kommen sollen. Der nötige Prompt muss entsprechend sorgfältig aufbereitet werden.». Hat man aber den Dreh mal raus, sind die Resultate oft erstaunlich: Umsatz- oder Personalkostenvergleiche sind sehr schnell erstellt. Die Informationssuche in E-Mails um ein vielfaches effizienter wie in Outlook. «Leider hat uns das System auch aufgezeigt, wo wir in den Daten Lücken haben und Nacharbeiten müssen. Qualitativ hochwertige Inputdaten sind der Schlüssel für einen hilfreichen Output.». Anders wie bei ChatGPT sieht man sehr transparent, aus welchem Dokument eine Information entnommen wurde. Halluzinationen können nicht entstehen, wenn das System nur «eigene» Daten verwenden darf. Die neuen KI Funktionen brauchen Zeit, um im Team anzukommen. Die Resultate erster Abfragen waren für einige Teammitglieder ernüchternd. Aber Boris ist sich sicher, dass sich dies in Zukunft mit verbesserten Prompting Fähigkeiten ändern wird: «Auch bei Google mussten wir vor 25 Jahren zuerst lernen, Resultate effizient abfragen zu können.». Je schneller man sich diesen Skill aneignet, desto schneller ist man bereit für die Zukunft.
Wert in Zukunft nur noch in der Beratung
Boris ist sich bewusst, dass einige Arbeiten in naher Zukunft hoch- oder vollautomatisiert erledigt werden können. Dazu zählen einfache Steuererklärungen oder das Nachführen von einfachen Buchhaltungen. «Bei Steuerkunden haben wir den Fokus bereits verschoben und konzentrieren uns nur noch auf beratungsintensive Mandate.». In naher Zukunft erwartet Boris, dass KI autonomer agiert. Beispiel: Das System prüft die im letzten Jahr eingereichten Steuerbelege und fordert diese im aktuellen Jahr über das Kundenportal automatisch ein. Speziell freut er sich auf die von Luota geplante Funktion, um aktuelle Gesetze, Verordnungen, Erlasse etc. bei Fedlex (Die Publikationsplattform des Bundesrechts) automatisch abzufragen. «Dieses Wissen kombiniert mit Kundendokumenten in der eigenen Datenbank wird magisch sein!»
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