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17/09/2026Der Arbeitgeber sitzt im Ausland.Der Mitarbeiter in der Schweiz. Was nun?

Beitrag von PayrollPlus AG
Warum internationale Arbeitsverhältnisse schnell zur Sozialversicherungsfrage werden – und welche Möglichkeiten es gibt.
Ein Praxisfall
Ein Mandant arbeitet neu für ein Unternehmen im Ausland. Wohnsitz und Arbeitsort bleiben in der Schweiz, der Arbeitgeber hat hier jedoch weder einen Geschäftssitz noch eine Niederlassung.
Was zunächst nach einem gewöhnlichen Arbeitsverhältnis klingt, wirft schnell Fragen auf: Wer rechnet die AHV ab? Wie werden Unfallversicherung und berufliche Vorsorge geregelt? Wer übernimmt die Schweizer Payroll – und braucht der ausländische Arbeitgeber dafür eine Schweizer Gesellschaft?
Spätestens hier fällt häufig ein Begriff: ANobAG.
Was steckt hinter ANobAG?
ANobAG steht für «Arbeitnehmende ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber». Gemeint sind Personen mit Wohn- und Arbeitsort in der Schweiz, deren Arbeitgeber hier weder Geschäftssitz noch beitragspflichtige Niederlassung unterhält.
In einer klassischen ANobAG-Struktur sind die Arbeitnehmenden selbst für die korrekte Abrechnung und Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge verantwortlich. Diese Aufgabe kann jedoch auch an einen Schweizer Payroll-Provider übertragen werden.
ZWEI WEGE

Die entscheidende Frage ist nicht die Lohnabrechnung.
Erst das Arbeitsmodell. Dann die Payroll.
In der Praxis wird häufig zuerst gefragt, wie ein solcher Mitarbeiter abgerechnet werden kann. Dabei sollte eine andere Frage davorstehen: Wie soll das Arbeitsverhältnis überhaupt ausgestaltet sein?
Denn ein Mitarbeiter eines ausländischen Unternehmens, ein Freelancer mit internationalen Auftraggebern und eine Person, die über Personalverleih eingesetzt wird, können auf den ersten Blick ähnlich arbeiten – rechtlich und administrativ handelt es sich jedoch um unterschiedliche Konstellationen.
Eine Situation – drei mögliche Modelle
Für internationale Beschäftigungssituationen bietet payroll+ drei unterschiedliche Modelle. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie das Vertragsverhältnis ausgestaltet ist und über welche Struktur die Beschäftigung abgewickelt wird.


Was Treuhänder daraus mitnehmen können
Grenzüberschreitende Arbeitsverhältnisse werden häufiger – und damit auch die Fragen rund um Sozialversicherungen, Vertragsmodelle und die richtige Schweizer Abwicklungsstruktur. Für Treuhänder entsteht daraus ein Beratungsfeld, das deutlich vor der eigentlichen Lohnabrechnung beginnt.
Wer einen solchen Fall auf dem Tisch hat, sollte deshalb nicht nur fragen, wie der Lohn abgerechnet wird, sondern zuerst, welches Beschäftigungsmodell zur Situation passt.
ANobAG im Überblick
Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen zu ANobAG, den verschiedenen Beschäftigungsmodellen und deren Abwicklung in der Schweiz.
https://payrollplus.ch/anobag/ · The New Way to Payroll
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